Chronik


Hier finden Sie unsere Vereinsgeschichte

1951


Am 11.08.1951 fand in Anwesenheit von ca. 20 Personen die eigentliche Gründung des
MSC Stuttgart-Stammheim e.V. im ADAC im Gasthaus „Zur Traube“ in Stuttgart-Stammheim statt.
Der Sitzung vorausgegangen waren mehrer Zusammenkünfte von Interessierten, die sich zum größten Teil aus früheren Ausfahrten mit dem Motorrad kannten.
Dieser erlauchte Kreis reichte zurück bis in das Jahr 1938, als sich zur damaligen Zeit jedes Wochenende ca. 15 bis 20 Motorradfahrer aus Stammheim und Zuffenhausen in zwangloser Weise zu Ausfahrten trafen.
So galt damals noch als ein „König“ der einen „Feuerstuhl“ sein eigen nennen konnte.
Erinnert sei hier insbesondere an Otto Bollinger mit seiner „RUDGE“ an der es immer etwas zu reparieren gab, oder später mit „BMW R 51“ (erste BMW mit Hinterradfederung), an Hans Stegmaier mit einer schweren „NSU 500“, an Robert Schuler mit „NSU 350“ mit hochgezogenen Auspuffrohren, an Karl Schuler mit „NSU 500“ sowie an noch viele Kameraden, die den mörderischen 2. Weltkrieg nicht überlebten.
Als Ergebnis dieser ersten Zusammenkunft am 11.08.1951, die hauptsächlich von Fritz Ehnis und Robert Seinitz vorbereitet wurde, wurde neben der Gründung des Vereins noch folgender vorläufiger Ausschuss gewählt:

Erwin Bitter                    1. Vorsitzender

Erwin Lörcher                2. Vorsitzender

Willy Müntsch               Schatzmeister

Fritz Ehnis                      Schriftführer

Willi Massa                     Sportleiter

Otto Boinger                  Beisitzer

Helmut Fischer              Beisitzer

Robert Seinit                 Beisitzer

Nach mehreren weiteren Sitzungen einigte man sich in diesem Ausschuss darauf, den Termin für die offizielle Gründungsversammlung auf den 22. September 1951 zu legen. Die Versammlung wurde dann auch im Gasthaus „Zur Krone“ in Stammheim durchgeführt.
Zu dieser Gründungsversammlung waren unter anderen Ehrengästen auch der damalige Geschäftsführer des ADAC-Württemberg, Herr Pleil, erschienen, der die einleitenden Worte sprach, sowie Herr Illg vom MSC Stuttgart-Bad Cannstatt als Vertreter des Patenclubs, der zur Erinnerung eine Plakette überreichte.
Als motorsportliche Veranstaltung wurde im Jahr 1951 eine Fuchsjagd mit dem Motorrad organisiert, die auch regen Zuspruch fand.
Außerdem errang als erster Sieger des „NEUCLUBS“ Otto Bollinger beim Geschicklichkeitsfahren beim Motorsportfest in Neckarrems den Klassensieg auf BMW R 51.
Clubmeister 1951 wurde Otto Bollinger.

1952


Im Jahr 1952 fand das erste Motorsportfest auf dem Sportplatz des SKV Stammheim statt.
Das Fest war gut besucht, zumal noch Erinnerungsplaketten ausgegeben wurden.
Deutlich vor Augen steht hier so manchem noch die „mächtige Gestalt“ des damaligen Sportleiters MASSA, der beim Aufbau des Zeltes kräftig zupackte, und als Ordnungsdienst allein schon durch seine Erscheinung sehr „beruhigend“ wirkte.

1953


Auch 1953 wurde wieder ein Motorsportfest auf dem SKV-Platz abgehalten, das wiederum ein durchschlagender Erfolg war. Zur Verteilung kamen damals Gold-, Silber- und Bronzeplaketten, die sehr begehrt waren.
Weitere Veranstaltungen waren ein Faschingsball, ein Werbeabend in Zuffenhausen und eine Wegweisersuchfahrt.
Hervorzuheben ist, dass von den Motorsportlern des Vereins in 1953 folgende Preise errungen werden konnten:
9 Gold-, 12 Silber- und 11 Bronzeplaketten.

1954/1955


Die Neuwahlen 1954 und 1955 ergaben keine nennenswerten Änderungen. Es wurde als Vorausplanung jedoch an die Schaffung eines eigenen Motorsportgeländes auf dem Kallenberg gedacht, auf dem auch ein eigenes Clubheim entstehen sollte.
Die Herbstfeier mit Siegerehrung fand im damaligen Clublokal „Löwen“ statt.
Clubmeister 1955 der Sportfahrer wurde Heinz Girner.

1956


1956 wurde die auf den 03.02. angesetzte Jahreshauptversammlung wegen Fertigstellung des Clubheims auf dem Kallenberg verschoben und fand später im neu erbauten Motorsportheim statt.
Für den verstorbenen 2. Vorsitzenden, Heinz Fischer, wurde G. Grohmann gewählt. Willi Massa trat wieder einmal von seinem Amt als Sportleiter zurück, da er beruflich (Anfang bei der Firma Henkel) zu sehr beansprucht war. Als neuer Sportleiter wurde Wilhelm Ottenbach gewählt.
Zum ersten Mal wurde im Zuge des Clubheim-Neubaus und der dadurch notwendigen Eigenbewirtschaftung ein Wirtschaftsausschuss gewählt.